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Oh Wissenschaft

Oh Wissenschaft

Sherlock Holmes in „A Study in Scarlet“ Kapitel „The Science of Deduction“ erfährt vom heliozentrischen Weltbild:

Now that I do know it I shall do my best to forget it.

You say that we go round the sun. If we went round the moon it would not make a pennyworth of a difference to me or to my work.

Den letzten Satz kann ich unterschreiben. Das Weltbild, dass alle Gegenstände nach „unten“ gezogen werden, überhaupt das Konzept von „unten“ und „oben“ ist ein sehr gutes Modell. Ich benutze es täglich — ohne Probleme. Auch in Unterhaltungen. Das heliozentrische Weltbild und das Konzept der Massenanziehung, hat (beinahe) keinen Einfluss auf meinen Alltag. Alle Modelle sind falsch. Das heliozentrische ist aber richtiger. Es kann Dinge erklären, die ich persönlich wahrnehme, die das alte Modell nicht erklären kann.
Jo Conrad, der unter anderem bei denen von uns die an die flachen Erde glauben ein gewissen Ansehen genießt, hat sich in zwei Videos mit dem Thema beschäftigt in denen er erlebare Unstimmigkeiten und Unwahrscheinlichkeiten der Flat Earth Theorie darstellt:
https*//www.youtube.com/watch?v=LIBxrnO4I9Y
https*//www.youtube.com/watch?v=UUM0HGemMJE

Ich kann nicht so tun als ob die Flat Earther recht hätten oder zumindest eine gleichwertige Theorie vorlegen könnten. Gleiches gilt wie es aussieht auch für Lucifex von Morgenwacht, der gerade seine Stammkundschaft dazu aufrief Stellung zu ihrem Verhältnis zur Wissenschaft zu nehmen, nachdem dort folgender Kommentar erschienen war:

El Huron, Februar 9, 2017

Du nimmst das Wort Wissenschaft in den Mund. Diese von dir gefeierte Wissenschaft, fasste zu einer Zeit fuß, als das Weltbild der flachen Erde über den Haufen geworfen wurde und durch das Heliozentrische ersetzt wurde. Seit dieser Zeit wird in die Köpfe der Menschen schippenweise Dreck geschaufelt. Der Höhepunkt dieser Vergiftungsorgie ist jetzt erreicht. Die Natur ist vergiftet, die Lebensmittel sind bestenfalls als Nahrungsmittel zu bezeichnen und die geistige Vergiftung durch TV, Musik, Kino, sprich Medien etc. hat ein Maß erreicht, welches kaum zu ertragen ist.

Jetzt kommst du an mit deinem Verstand, der durch diesen ganzen Mist geprägt ist, und willst mir erklären, dass Telegonie totaler quatsch ist, weil die Juden von der Wissenschaftsfraktion, daß so sagen. Na dann mach mal weiter so. Versuche dein Heil in der Religion der jüdischen Wissenschaft zu finden. Diese Vollidioten sind noch nicht mal in der Lage mit ihrem Weltbild eine lumpige Erkältung zu erklären, geschweige denn zu heilen. Ich lach mich tot, was für Trottel in diesem Land die Meinungshoheit haben

Da wäre als erstes zu sagen, dass El Huron in meiner Gemeinschaft herzlich willkommen ist, was aber nicht bedeutet, dass ich mich immer in nutzlose Diskussionen über unterlegene Modelle ziehen lassen werde oder Provokationen dazu hier akzeptieren würde. Ob wir glauben, dass die Erde flach, rund, hohl oder formverändernd ist, hat keine Bedeutung für das Überleben unserer Rasse.
Auf die Telegonie werde ich später zurückkommen.


El Huron hat recht damit, dass die Stellung der Wissenschaft missbraucht wird um uns schippenweise Dreck in die Köpfe zu schaufeln.
Kevin McDonald hat das in einigen Fällen sehr schön herausgearbeitet: https://morgenwacht.wordpress.com/2016/12/30/die-kultur-der-kritik-2-die-boassche-schule-der-anthropologie-und-der-niedergang-des-darwinismus-in-den-sozialwissenschaften .
Echte Erkenntnisse werden tonnenweise mit Gülle zugekippt und zu verdrängen versucht. Damit stellt sich auch für wissenschaftlich Behauptung im allgemeinen die Frage, was echt ist und was zu Propaganazwecken erstellt wurde. Einen Hinweis kann (muss aber nicht) das Ausmaß der Vorschungsergebnisse sein. In der Soziologie beschäftigen sich Unmengen Wissenschaftler mit dem Nachweis und Propagierung der Gleichheit der Rassen oder Geschlechter. Das ist auch wirklich eine schwere Aufgabe. Wie zeige ich, dass Neger und Europäer identisch sind? Wie zeigt man das Unmögliche? Indem man das Mögliche für böse un lächerlich erklärt und bei Schlussfolgerungen Fehler einbaut. Da braucht es viel Aufwand für. Jeder Rassist muss verächtlich gemacht werden. Jeder gesellschaftlich erkennbare Hinweis muss ignoriert oder auf „Diskriminierung“ zurückgeführt werden. Hierbei ist es aufschlussreich wieder und wieder Wissenschaftler dabei zu beobachten, wie sie einen minimalen sozialen Einfluss unter Versuchsbedingungen auf eine Meßgröße nachweisen und dann angeben damit einen genetischen Einfluß widerlegt zu haben. „Hey, wenn wir Neger vor einem IQ-Test auf ihre Rasse hinweisen, schneiden sie einen Punkt schlechter ab als sonst. Das widerlegt eindeutig, dass der über 20 mal größerer Unterschied zu Europäern überhaupt auf einem genetisch Einfluss beruhen könnte“. Das ist kein Witz. Das ist Wissenschaft. Ich schlage die Schreibeweise „Witzenschaft“ vor.

Das Problem mit der Witzenschaft ist nicht die wissenschaftliche Methode (die wird oft gar nicht angewendet), sondern die wissenschaftsfremde Motitvation, die naturbedingt in der Soziologie am stärksten zu finden ist. Die verdient einen genaueren Blick.


Die Erforschung der Gesellschaft ist von höchstem Interesse bei denen, die die Gesellschaft kontrollieren. Wer kontrolliert welche gesellschaftlichen Zusammenhänge angeblich gelten sollen, hat Einfluß auf die Maßnahmen, die getroffen und die Richtungen, die eingeschlagen werden. Vor dem Wissen schaffen, Ruhm und Geld spielt hier Macht die wesentliche Rolle. Der Drang nach Wissen ist auf unschöne Weise mit dem Drang nach Machtausübung verknüpft. Welche Menschen werden sich da wohl durchsetzen? Die mit Forschungsdrang, die hart arbeiten müssen um echte Ergebnisse zu produzieren oder die Netzwerker die sich von oben fördern lassen?
Die soziologische Richtungen richten sich nach jeweiligen Herrschaftsverhältnissen. Unter Hitler war soziologische Forschung nationalsozialistisch ausgerichtet. Unter jüdischer Herrschaft ist sie primär antiarisch ausgerichtet. Wundert das wirklich irgendwen?

Die Grundannahme der real existierenden Soziologie lässt sich folgend formulieren: Menschen sind Scheiße, Gesellschaften müssen geformt werden.
Manchmal bildet der Holodomor das Fundament für diese Annahme. Nein, Moment. Das war’s nicht. Der Holodomor wird unter den Teppich gekehrt. Aber es klingt so ähnlich. Egal.
Konfuzius sagt (nicht wirklich): „If it’s not broken, don’t fix it.“ Wenn der natürliche unbeeinflusste Normalzustand als kaputt betrachtet wird, hilft diese Weisheit nichts.
Wären Soziologen Ärzte, würde man sie als Kurpfuscher oder Schlimmeres bezeichnen.

Soziologie verschiebt Freiheit weg von den Bürgern hin zu den Machthabern. Sie ist zwangsläufig Unterdrückungswerkzeug. Wer Macht hat, hat diese, weil er bestens weiß, wie er Macht ausüben kann und dies auch in allen einflussreichen Bereichen tuen wird.

Die soziologische Vorstellung, Menschen seien rassistisch, ist korrekt. Die Vorstellung, Menschen seien rassistisch, weil sie durch die Gesellschaft so geformt würden, ist Humbug. Es existiert praktisch keine Rassistenpropaganda. Es gibt etwas Anti-Muslimhetze. Doch nicht so viel wie anti-Rechts-Hetze. Was reichlich existiert ist Rassenvermischungs- und Überfremdungspropaganda. Was existiert(e) sind „wir nennen keine Rassen“ Presseregelungen (in strenger Form bis 2016). Die Sprache der Herrschenden ist „Fachkräfte“, „multikulturelle Bereicherung“, „selbstverständliche Partizipation“ und so weiter und so fort, bis das Volk nicht mehr ignorieren kann, dass es verarscht wird und die Begriffe gewechselt werden. Das ist nicht übersehbar.
Gleichzeitig werden harmlose Traditionsbegriffe wie „Zigeunerschnitzel“ oder „Negerkuss“ als sozial unerwünscht deklariert. (Nur wer „Zigeunerschnitzel“ sagt, verbrennt irgendwann auch Zigeuner?)

Was wir nicht haben, ist Zensur an Rassenvermischungspropaganda. Was wir haben, ist eine Zensur der Kritik an Rassenvermischungspropaganda. Das ging so weit, dass der Rassismusbegriff einseitig umdefiniert werden musste, weil Zensur so gut funktionierte, dass man kaum noch was zum zensieren fand. (Die AfD-Surfer auf der Flüchtlingsflutwelle haben Abhilfe geschaffen.) Es wurde auch unglaublich lächerlich Kritik am Islam und an Einwanderungserleichterungen als rassistisch im Wortsinne zu brandmarken. Es war zu offensichtlich Unsinn: „Unsere Gesellschaft wurde von oben so rassistisch soziabilisiert, dass sie Codewörter erfindet, um das auszudrücken, was sie sagen würde, wenn sie es denn dürfte, obwohl sie es ja darf und es sogar erwünscht ist, auch von ganz oben, wo lauter Nazis sitzen.“

Selbst der verblödeteste AntiFant hat das irgendwo auch verstanden. Wenn die bürgerliche Gesellschaft wirklich so wäre, mit der Unterstützung von oben, wie die StasiFa sie darstellt, wäre die Reaktion auf ihre Outing-Aktionen, dass die Geouteten belohnt und unterstützt werden würden. Und dann würde die StasiFa diese Aktionen gar nicht machen. Irgendwo weiß auch der verblödestete AntiFant, dass die StasiFa staatlich finanziert wird. Irgendwo weiß er auch, dass Antifaschismus nur ein Imageprodukt ist, das ihm schmackhaft gemacht wurde. Che-Gue mit wehendem Haar und einfach besser sein als die „dead white male“.

Der AntiFant ist ein soziologisches Produkt, geformt nach den Vorstellungen der herrschenden Rasse. Ein willenloses Werkzeug, geschaffen um Opposition zu unterdrücken.
Er zerschlägt die Produktionsmittel einfacher Bürger. Dass er die Großindustrie auch zerschlagen würde, wenn er es könnte, ist nicht relevant. Da er es sowieso nicht kann, lässt sich der Aufwand einsparen es ihm abzugewöhnen.
Er zerschlägt Widerstand gegen den Import von Lohndrückern. Dass er dabei möglicherweise an eine mittelfristige Lebensverbesserung der eingereisten Negern denkt, oder an Ches wehende Haare, ist irrelevant. Niemand hat etwas dagegen, dass es den Negern besser geht. Die Bonzen nicht. Die Schleuser nicht. Auch die Nazis nicht.
Er zerschlägt alle identitätsspendenden und solidarisierenden Grundlagen. Dass er dabei eine internationale identitätslose Solidarität herbeihalluziniert, ist günstig. Denn deren Fehlen kann er den identitätsspendenen Konzepten anlassten, die dann noch stärker bekämpft werden. Ein AntiFant, der sich in den eigenen Schwanz beißt.

Bei El Hurons Aufzählung übler Errungenschaftlen der Witzenschaft, darf der AntiFant nicht fehlen.


Nicht alle Wissenschaftszweige sind so abartig verkommen wie die Soziologie. Und im Grunde ist es für viele auch keine echte Wissenschaft, weil keine Atome gemessen werden, sondern Gruppen von Menschen. Werfen wir einen Blick auf die reinste aller wissenschaftlichsten Disziplinen, in der Ideologie und Glaube die geringste Rolle spielen und Nachweise für jeden Fähigen nachprüfbar sind: die reine Mathematik.

Dem Glauben nach, wird die Wissenschaft durch die wissenschaftliche Gemeinde selbst korrigiert und auf dem Pfad der Erkenntnis gehalten. Es kann hier also nur das Beste zu erwarten sein. Wäre Wissenschaft ein Hobby, könnte ich das nachvollziehen. Wie am Ende des vorletzen Abschnitt erwähnt, ist es leider zu lukrativ Witzenschaftler zu sein.

Kommen wir zum Besten: Grigori Perelman.
„Antisemiten“ wie ich hassen bekanntlich alle Juden und loben höchstens solche, die ihr Volk kritisieren. Jeder liebt den Verrat doch niemand den Verräter. Grigori Perelman gehört zu den bewundertswertesten, integersten Menschen. Und er ist Jude.

https*//en.wikipedia.org/wiki/Grigori_Perelman

In May 2006, a committee of nine mathematicians voted to award Perelman a Fields Medal for his work on the Poincaré conjecture. However, Perelman declined to accept the prize.

„… [the prize] was completely irrelevant for me. Everybody understood that if the proof is correct, then no other recognition is needed.“ „‚I’m not interested in money or fame,‘ he is quoted to have said at the time. ‚I don’t want to be on display like an animal in a zoo. I’m not a hero of mathematics. I’m not even that successful; that is why I don’t want to have everybody looking at me.'“ Nevertheless, on 22 August 2006, Perelman was publicly offered the medal at the International Congress of Mathematicians in Madrid „for his contributions to geometry and his revolutionary insights into the analytical and geometric structure of the Ricci flow.“ He did not attend the ceremony, and declined to accept the medal, making him the only person to decline this prestigious prize.

He had previously turned down a prestigious prize from the European Mathematical Society.

On 18 March 2010, Perelman was awarded a Millennium Prize for solving the problem. On June 8, 2010, he did not attend a ceremony in his honor at the Institut Océanographique, Paris to accept his $1 million prize. According to Interfax, Perelman refused to accept the Millennium prize in July 2010. He considered the decision of the Clay Institute unfair for not sharing the prize with Richard S. Hamilton, and stated that „the main reason is my disagreement with the organized mathematical community. I don’t like their decisions, I consider them unjust.“

Wenn das nicht nobel ist!

Perelman is quoted in an article in The New Yorker saying that he is disappointed with the ethical standards of the field of mathematics. The article implies that Perelman refers particularly to the efforts of Fields medalist Shing-Tung Yau to downplay Perelman’s role in the proof and play up the work of Cao and Zhu. Perelman added, „I can’t say I’m outraged. Other people do worse. Of course, there are many mathematicians who are more or less honest. But almost all of them are conformists. They are more or less honest, but they tolerate those who are not honest.“ He has also said that „It is not people who break ethical standards who are regarded as aliens. It is people like me who are isolated.“

This, combined with the possibility of being awarded a Fields medal, led him to quit professional mathematics. He has said that „As long as I was not conspicuous, I had a choice. Either to make some ugly thing or, if I didn’t do this kind of thing, to be treated as a pet. Now, when I become a very conspicuous person, I cannot stay a pet and say nothing. That is why I had to quit.“ (The New Yorker authors explained Perelman’s reference to „some ugly thing“ as „a fuss“ on Perelman’s part about the ethical breaches he perceived).

Die Selbstkorrektur der Wissenschaft wirkt, so wie sie gestaltet wurde, nicht. Noch nicht einmal da, wo sie am aller besten wirken müsste. Die korrupten machtgeilen Arschlöcher sind stärker als (und verdrängen) die wissbegierigen Forscher.

Demokraten werden Perelman an dieser Stelle vermutlich vorwerfen, dass er seine Stellung (eine Professur auf Lebenszeit hätte er sich weltweit aussuchen können) hätte ausnutzen müssen, um echte Forschung zu fördern. Nur ist er kein Politiker sondern Wissenschaftler im besten Sinne. Nicht jeder Mensch kann alles. Ein Zeitungsartikel und eine Seite auf Wikipedia. Mehr war nicht drin. Und selbst das war noch nicht einmal das Ziel.

Wer mir vorwerfen will, ich würde Perelman nur loben, weil ich ihn nutzen will um die Witzenschaft in den Dreck zu ziehen, dem sei gesagt, dass mein Verhältnis zur Wissenschaft nicht ablehnend ist, sondern gespalten und ich ihn, im kleinen, gut nachvollziehen kann.


Otto Normalbürger (und nicht nur der) ist meist damit überfordert (auch zeitlich) zwischen Humbug und echten Forschungsergebnissen zu unterscheiden. Zum Glück gibt es Witzenschaftsjournalisten, die für uns diese Aufgabe übernehmen und uns, zumindest da, wo es gesellschafts-politisch erlaubt ist, gut und ehrlich informieren und sich dabei auch gegenseitig kontrollieren. Oder so ähnlich. Bühne frei für den Judensohn Jonah Lehrer:

http*//blogs.discovermagazine.com/gnxp/2012/08/on-jonah-lehrer/

If anything I was a little surprised that you thought it was fit to mention Lehrer’s post on the decline effect in one of your posts lately as noteworthy exception to poor science journalism industry (if I can recall correctly).

To me, this man is dangerous because he demonstrated in that article that he was willing to fabricate things in order to prove his point. More specifically, in order for this thesis to have science-wise applicability, he decided to invent evidence about Physics, the most robust of the physical sciences.

Anyway, no amount of emailing or writing the new-yorker to retract this assault against fundamental science was useful. I remember just being really annoyed with how you can get away with something if it’s cryptic enough and not published to an audience who has any level of expertise or understanding of the subject matter.

I am just pissed off that it has to be an inconsequential Bob Dylan quote that has caught the publics attention and not the important frauds.

Razib Khan erinnert sich:

In 2006 the blogger behind Mixing Memory, Chris, kept telling me that Jonah simply did not know what he was talking about in the details. This area of cognitive neuroscience was one where I didn’t know enough to judge (though I did know enough to know that Chris’ critiques of Jonah’s representation of Freud were accurate). But after all, Jonah was a Rhodes Scholar who also studied neuroscience at Columbia. How could he not know! Meanwhile, Chris was also very knowledgeable in his domain. But what about evolution? RPM of Evolgen also noticed some problems with Jonah’s handling of the details of science.

So the warning signs were there if you chose to look. I didn’t look. Jonah was nice, and had an impressive pedigree. It was enough that I ignored very compelling criticisms from people who I trusted.

Wenn Wissenschaftsjournalisten lügen wird das nicht kontrolliert. Es wird ignoriert — selbst wenn man darauf aufmerksam gemacht wird, von Menschen denen man vertraut. Es sei denn der Journalist erfindet Zitate von Bob Dylan. Dann bricht die Hölle los. Zumindest kurzzeitig. Jonah Lehrer wurde eine zweite Chance gegeben:

http*//www.unz.com/gnxp/is-jonah-lehrer-one-of-the-most-gifted-nonfiction-writers-of-his-generation/

To be plain about it, Jonah is a young white male, so he’ll be given particular breaks in this world. I am generally averse to this kind of reductive thinking, but it is hard in this case to avoid concluding that there is something to this. He rose fast, he rose high, and he fell far. And now he’s back where few could ever aspire to be, all within a few years.

I also happen to know that Jonah had some powerful and influential mentors, so it wasn’t hard for him to become a public intellectual

So unwichtig ist Faktentreue im Journalismus und in der Wissensverbreitung. Peer-Review, Wettbewerb, usw. regelt gar nichts!

Und Razib sagt, dass (((Jonah Lehrer))) seine zweite Chance bekommen hat, wo die meisten nicht einmal eine ersten hatten, weil der „young white male“ sei.


Eine Lüge versteckt man am besten zwischen zwei Wahrheiten und eine Wahrheit zwischen zwei Lügen. Die Witzenschaft erfüllt die Rolle eines Wahrheitsministeriums. Das ist uns besonders für die Geschichtswitzenschaft (nach Wissenschaft, Thesen, Experimente … muss man da lange suchen) bekannt. Doch wenn man genau hinsieht und sich mit dem geschaffenen Wissen beschäftigt, finden wir sehr wertvolle Erkenntnisse, die wir alleine auf uns gestellt nicht erfahren hätten. In jeder Wissenschaft gibt es auch Forscher, die wirklich Wissen schaffen wollen und teilweise nicht nur auf Geld, Ruhm und eine sichere gesellschaftliche Stelle verzichten, sondern aus Liebe zur Wahrheit auch ins Gefängnis gehen und sich von prügelnden Systemknechten zusammenschlagen lassen. Und noch viele mehr, die versuchen angepasstes Wissen zu schaffen ohne sich zu stark in den Dreck hineinziehen zu lassen. Ich tendiere dazu letzeres als negativ zu sehen. Wissen nutzt vorallem denjenigen, die die Macht haben es umzusetzen.

Die Wissenschaft hat die Schusswaffen erfunden, mit denen wir eingeschüchtert werden. Sie hat die Panzer, Schiffe, Flugzeuge und Bomben erfunden, mit denen aufständige Völker zerschlagen werden. Sie hat die Überwachungsmittel erfunden und deren automatische Auswertung ermöglicht. Sie hat die Erntemaschinen und Nahrungsmittelproduktionsabläufe erzeugt, die Menschen weitgehend für die Versorgung der Herrscher überflüssig machen. Sie hat die Massenmedien geschaffen, die uns kontrollieren. Sie hat das Verständnis über unser Denken und unsere (sozialen) Bedürfnisse erarbeitet, mit dem wir manipuliert werden.
(Was haben Magie, Esoterik und Religion im weltlichen, außer auf der wichtigen psychologischer Ebene, dem wissenschaftlichen Fortschritt entgegenzusetzen? Betet wirklich keiner, dass wir von den Juden erlöst werden?)

Das hat allerdings keinen Einfluss auf die Frage, ob wir das Wissen und die Produkte nutzen sollten oder nicht. Natürlich sollten wir — manchmal, nachdem wir nachgedacht haben. Das geschaffene Wissen ist nicht gut oder böse. Es geht nicht um Religion, sondern um Kompetenz. Einfluss. Möglichkeiten. Wir sollten es nicht ablehnen Schusswaffen zu benutzen, nur weil sie aus der „jüdischen Wissenschaft“ kommen. Das wäre töricht. Oder gar tödlich. Das ist jetzt eine gute Stelle um nochmals zu betonen, dass ich die Wissenschaft und das hervorgebrachte Wissen nicht grundsätzlich ablehne, obwohl es uns schadet.


El Huron spricht das Gesundheitsthema an. Da hat die Wissenschaft eine große Auswirkung auf mein persönliches Leben. Die Lebenserwartung hat sich deutlich seit dem Mittelalter erhöht. Viele Krankheiten sind kein Todesurteil mehr. Diese Qualität wird durch wissenschaftliches Vorgehen verifiziert. Traditionelle Heilung, wie Nadeln in einen Patienten stechen, bei Vollmond um ein Lagerfeuer tanzen, Silberioden, Urin, 100 prozentiges Wasser oder Kamillentee trinken, wird als Maßnahme geprüft und entweder übernommen und gegebenfalls verbessert oder abgelehnt und als Naturheilverfahren eingestufte.
Theoretisch. Ob das immer so funktioniert wie es funktionieren soll, sei mal dahin gestellt. Der Gesamterfolg und viele Einzelerfolge sind klar erkennbar.
Juden und Israelis werden selbst auch nach den Maßstäben der westlichen Medizin behandelt.
Wer sich auf die ärztliche Diagnose und Verordnung nicht verlassen will, sollte zumindest die wissenschaftlichen Grundkonzepte (Doppel)Verblindung, Randomisierung, Plazebokontrolle und Regression to the Mean verstanden haben, bevor er wissenschaftsfremde Heilmethoden an sich ausprobiert. Das ist nicht allzu schwer. Wikipedia zu diesen Konzepten reicht vermutlich um Naturheilverfahren kritischer betrachten zu können.
Die Behandlung einer Erkältung ist übrigens leicht, wenn auch nicht behandlungsbedürftig: Verschreibe teures, bitteres Plazebo mit der Anweisung es dreimal täglich einzunehmen — „muss sein, wird Ihnen aber gut tun“. Das ist jedem Naturheilverfahren zumindest gleichwertig.
Erkennbar ist auch, dass Ärzte zu häufig Medikamente verschreiben und Pfleger unter Zeitdruck (wirtschaftliche Ausrichtung des Gesundheitssystems) zu häufig falsche Medikamente vergeben.

Für mich sieht es so aus als ob Quacksalber häufig wissenschaftliche Konzepte kritisieren, von denen sie wissen, dass sie besser sind als die, die sie selbst vertreten (dürfen). Die beste Verteidigung ist der Angriff. Wenn sich das mit Wucherpreisen und/oder hohlen Clifhängerphrasen mischt, sollten die Warnleuchten angehen. Das muss aber jeder für sich selbst entscheiden. Möglicherweise ist das eigene Geld auch besser bei jemanden aufgehoben, der weiß wie er Menschen überzeugen kann und auch schon mal einen Blick in den Clausewitz geworfen hat.


Einen Bereich, der für uns als Gemeinschaft besonders wichtig ist, führt El Huron in einem weiteren Kommentar näher aus.

El Huron, Februar 8, 2017

Weiße Nordmenschen, die sich mit jüdischem Blut eingelassen haben, zeugen bastardisierte Nachkommen. Dazu braucht noch nicht mal die Eizelle der Frau befruchtet sein. Es reicht, daß der erste Sexualkontakt der weißen Frau, nicht vom selben Typus ist. Das ganze nennt sich Telegonie und das Rita Gesetz. Das Wissen darum ist nicht neu. Es findet in der Rassezucht bei Tieren Anwendung.
Auch die jüdische Elite weiß darum Bescheid. Sie kreuzen sich mit weißem Blut hoch, um in späterer Zeit, wenn alle Nordmenschen bastardisiert sind, die weiße Führungsschicht zu stellen. Diese Juden werden dann weiße Haut, blonde Haare und blaue Augen haben und ihre Ansprüche geltend machen

Das höherzüchten Argument ist mir fremd. Ich gehe davon aus, dass Juden möglichst erhalten bleiben wollen — besonders die religiösen. Die Führungsschicht stellen sie jetzt schon genauso wie ihre Ansprüche. So weit, so wirr.

Die Idee, dass ein fremdrassiger Sexualkontakt (selbst ohne Befruchtung) alle weiteren Nachkommen einer Frau bastardisiert, ist naheliegend. Nicht unbedigt richtig aber naheliegend. Reinheit ist ein biologisch verankertes moralisches Grundprinzip. Mit der Jungfernhaut ist, zumindest bei Frauen, auch ein anatomisches Merkmal vorhanden, das in einigen Gesellschaften durch eine strenge Bewachung der Ehefrau nach der Entjungferung ergänzt wird.

Das Konzept der Reinheit der europäischen Beziehung spielt auch in William Pierce‘ Hunter eine Rolle. Dort werden zu Beginn verschiedenrassige Paare erschossen. Meist Neger mit Europäerinnen. Ein klares Zeichen, dass das Buch nicht von einem As der Schwerter Autor geschrieben wurde. Die hätten aufrechte Weisse ihr Leben dafür geben lassen, damit die unschuldigen verführten Europäerinnen eine zweite, dritte oder hundertste Chance bekommen ihrem Volke treu zu werden — was natürlich passieren könnte, aber im Sinnbild einer Abschreckung und Durchsetzung der Gruppenethik seine Wirkung vollkommen verfehlt. Und das bei einem Buch, in dem es nur Papierleichen geben kann.

Weil die Annahme, dass eine Entweihung/Beschmutzung Folgen auf die weiteren Nachkommen hat, psychologisch so naheliegend ist, sollten wir:
1. wissenschaftlich gesehen, um so striktere Beweise einfordern, bevor wir uns darauf verlassen, dass das Konzept stimmt.
2. dem evolutionären Instinkt zuhören und lieber davon ausgehen, dass es stimmen könnte und es der bessere Weg ist, sich niemals mir Fremdrassen zu „vergnügen“. Da gibt es auf der anderen Seite noch den Instinkt alles zu beglücken, was halbwegs attraktiv erscheint. Es kann jedoch vollkommen ausgeschlossen werden, dass ein Verzicht darauf eine Thailänderin flach zu legen zu bastardisierten Nachfahren führt.

Wie Befruchtungen ablaufen, ist wissenschaftlich soweit klar, dass wir die Möglichkeit einer Auswirkung durch Sexualverkehr auf weitere Nachkommen ausschließen möchten. Aber nicht können. Zum Beispiel können Sexualkrankheiten übertragen werden, die anschließend im Laufe einer Schwangerschaft an spätere Nachkommen weitergegeben werden. Oder bei ungünstigen Blutgruppen, kann die Mutter Immunreaktionen entwickeln, die spätere Kinder (mit ungünstiger Blutgruppe) abtöten. Das Problem besteht eher bei Kindern mit demselben Vater. Doch der Punkt ist, dass eine genau Kenntnis des Befrunchtsvorgangs nicht ausreicht um weitere negative Effekte vollständig auszuschliesen. Ich gebe aber zu, die Kritik ist gerade schon von jüdischer Qualität.


Abschließend sei dem Nachwuchs noch von einen Eintritt in die Wissenschaft abzuraten. Die Studiengänge sind vernünftig im MINT Bereich, in Psychologie und Medizin. Eine anschließende Beschäftigung in der Forschung ist nicht erstrebenswert. Es wird immer schwerer neues Wissen zu schaffen, das nicht auf brandneuen Mess- oder Verfahrensmethoden beruht. Warum haben sonst all die anderen klugen Männer dieses neue Wissen nicht längst gefunden? Die Mehrzahl aller Wissenschaftler die je gelebt haben, lebt heute. Die meisten schaffen gar nichts. Viele werden in Zeitverträgen über wenige Jahre beschäftigt, an deren Ende ein angeblicher Fortschritt vorgezeigt werden muss. In der Regel gemessen an der Anzahl der Veröffentlichungen. Dementsprechend mies ist auch deren Qualität. Im Peer-Review zu erwachten, dass der Gutachter dem armen Seppel, der bald wieder neue Gelder braucht um nicht auf der Straße zu landen, die Grundlage verbaut dafür verbaut, nur weil ein paar Fakten zurechtgebogen wurden, ist nicht immer realistisch. Und in Netzwerken vollkommen unrealistisch. Die Idee der Planbarkeit der Wissenschaft ist absurd. Zusammen mit der oft kurzeitigen Beschäftigung, relativ hohen Bezahlung (besonders für Einwanderer), dem Prestige, der gegenseitigen Bewertung und teilweise Machtpositionen liegt der ideale Nährboden für korrupte Netzwerke vor, die sich einen Furz um Wissen kümmern. Genau das ist wahrscheinlich auch so gewollt. Ein frustrierendes, familienunfreundliches Beschäftigungsprogramm für kluge junge Menschen in einer Welt allgemein immer knapper werdender Arbeitsplätze. Und ein Empowering- und Finanzierungsprogramm für ethnische Minderheiten.

Das Interesse an Wissenzuwachs ist politisch höchstens nebensächlich:

http*//www.unz.com/gnxp/the-quality-of-ivy-league-undergraduates/

At the admissions end, it’s common knowledge that Harvard selects at most 10 percent (some say 5 percent) of its students on the basis of academic merit. At an orientation session for new faculty, we were told that Harvard “wants to train the future leaders of the world, not the future academics of the world … The rest are selected “holistically,” based also on participation in athletics, the arts, charity, activism, travel, and, we inferred (Not in front of the children!), race, donations, and legacy status (since anything can be hidden behind the holistic fig leaf).

Der Rüstungsstand in Deutschland im Jahre 1939 – Eine Gegenüberstellung

Hätten Polen, Franzosen, Engländer oder die Sowjets die deutsche Rüstung oder den deutschen Angriffswillen gefürchtet, dann wären im Jahre 1939 die polnische Öffentlichkeit und die polnischen Behörden nicht so unverhohlen aggressiv, unverantwortlich, unsachlich und haßerfüllt gegen die ihnen ausgelieferte deutsche Minderheit und das Reich aufgetreten. Auch die französische, englische, us-amerikanische und sowjetische Publizistik hätte nicht solche Provokationen gewagt.

Klingt einleuchtend.

Andererseits war das deutsche Reich aggressiv gegen die ihm ausgelieferte jüdische Minderheit aufgetreten. Und auch die islamische Welt tritt aggressiv gegen das unter anderem militärisch überlegene Israel auf.

Anderer-andererseits wurde die deutsche Regierung für diese Einstellung explizit gewählt und dann waren da noch Zionismus und Messianismus die davon profitierten.

Doch nun zu UBassers Artikel:


Von Udo Walendy Bei der Einschätzung des militärischen Potentials der europäischen Mächte „übersehen“ heute viele Historiker, die von der deutschen Aufrüstung sprechen, die strategischen Pläne der …

Quelle: Der Rüstungsstand in Deutschland im Jahre 1939 – Eine Gegenüberstellung