AdS: Woolwich und die Dynamik des „Bewußtseins“

Ich hatte im Verzierungsartikel https://genozidistbunt.wordpress.com/2013/06/01/verzierung/ unter anderem aus einem Video mit dem freundlichen Neger aus Woolwich in eine Animation umgewandelt, bei dem ich die blutige Enthauptungswaffe durch eine ekeleregende Fahne ersetzt habe. Die Animation hatte ich auf die Hauptseite gesetzt und mit einem Artikel auf As der Schwerter verlinkt. Da AdS nicht mehr zu erreichen ist, reproduziere ich diesen Artikel jetzt hier.


Von F. C. Stoughton, übersetzt von Deep Roots. Das Original Woolwich & the Dynamics of “Awareness” erschien am 23. Mai 2013 auf Counter-Currents Publishing/North American New Right.

Die ruhige, am Flußufer gelegene Londoner Vorstadt Woolwich wurde gestern Zeuge des Enthauptungsmordes an einem weißen britischen Soldaten durch zwei islamverrückte Schwarze.

„Wir schwören bei Allah, dem Allmächtigen, daß wir nie aufhören werden, euch zu bekämpfen“ höhnte einer der Mörder mit blutigen Händen, während die Kameras liefen, während das kopflose Opfer auf der Straße starb.

Daher fließt die Themse heute rot, in Erfüllung einer Prophezeiung: es sind fünfundvierzig Jahre seit Enoch Powells „River of Blood“-Rede, die vor den letztendlichen Gefahren der Masseneinwanderung warnte.

Es war einer von Powells Wählern, der laut der Rede berühmterweise vorhersagte, daß „in fünfzehn oder zwanzig Jahren der schwarze Mann die Peitsche über dem weißen Mann in der Hand haben wird.“ Was jedoch nicht vorhergesagt werden konnte, war, daß die „Peitschenhand“ des schwarzen Mannes in fünfundvierzig Jahren ein Fleischerbeil halten würde.

Aber eine größere Tragödie wurde in der Rede ebenfalls nicht vorhergesehen: daß rassische Gefühle unter weißen Briten in den folgenden fünfundvierzig Jahren so dezimiert, so dämonisiert werden würden, daß es selbst einem im Fernsehen weit verbreiteten blutigen Ereignis wie der Enthauptung von Woolwich nicht gelingen würde, die Briten zu irgend etwas aufzurütteln, das auch nur entfernt ethnischer Selbstbehauptung ähnelt. Damit meine ich: so dreist dieser Mord auch ist, er wird den Lauf des Londoner Genozids nicht aufhalten; an keinem Punkt werden die weißen Briten jemals die Idee ernst nehmen, Powells vorgeschlagene Lösung umzusetzen, die unterstützte Massenrückwanderung nichtweißer Horden in ihr Herkunftsland.

Woolwich-Mörder 1

Zu Beginn seiner Rede nimmt Powell bei seiner Kassandra-artigen Überbringung schlechter Nachrichten einen entschuldigenden Tonfall an, da er die Voraussicht hatte zu erkennen, daß es nicht für sich genügt, Voraussicht zu haben. Die Leute werden einem nicht zuhören, weil

A) sie zu sehr auf gegenwärtige Probleme fokussiert sind, die eingetreten sind, um sich über zukünftige zu sorgen, die eintreten können oder auch nicht,

und/oder

B) sie argwöhnen werden, daß man, indem man im voraus vor zukünftigen Tragödien warnt, in einem gewissen Sinne böswilligerweise will, daß sie geschehen – und sei es nur, um zu beweisen, daß man mit seiner Prophezeiung recht hatte.

Wenn man die Leute nur statt mit einer bloßen Vorhersage mit der Realität des Bösen im Hier und jetzt konfrontieren könnte – wenn wir nur einen von Dickens’ Weihnachtsgeistern herbeirufen könnten, um ihnen ihre Zukunft zu zeigen – dann würden sie sicherlich zu schnellem Handeln bewegt werden. Nun, wir sahen die Zukunft letzten Abend in den Nachrichten, rothändige Neger mit Fleischerbeilen und Macheten, die auf dem Militär von Königin und Land herumhackten. Würde das Bewußtsein der „Realität des Bösen im Hier und Jetzt“ nun die Leute zum Handeln veranlassen, wie Powell annahm, daß es das tun würde?

Ein Kommentator der Daily Mail drückte die Hoffnung aus, daß es das tun würde – daß es eine schlafende Nation zu Sinnen schocken würde:

„Dieses Land ist schwach; unser Volk besteht aus Schafen, der Feind lebt lachend in unseren Städten, geschützt durch unsere eigenen Gesetze. England, um Gottes willen, wach auf, deine Kinder verdienen Besseres.“

[This country is weak; our people are sheep, the enemy lives laughing in our cities protected by our own laws. England for gods sake wake up, your children deserve better than this.]

-onlyme, london, 22/5/2013 15:43

Und doch wird die Nation nicht handeln, weil sie von mehr als einem halben Jahrhundert antiweißer Propaganda und liberaler Ideologie zur Unterwerfung eingeschüchtert wurde. Wie hätte Powell vorhersagen können, daß selbst angesichts von „rivers of blood“ im Hier und Jetzt so viele seiner Landsleute ein bloßes Schulterzucken äußern würden, wie:

„Zur falschen Zeit am falschen Ort.“

[At the wrong place at the wrong time.]

– Rob, Glasgow, 22/5/2013 11:02

Oder:

„Bitte wählt deswegen jetzt nicht UKIP“

[Please don’t vote ukip now because of this]

– Kay, London, England, 22/5/2013 12:54

Nein. Powell hätte keine Zeit vorhersehen können, in der seine Landsleute so sehr von ihren eigenen Eliten und ihrer Medienkultur eingeschüchtert sind, daß sie denken, jede gegen moslemische und schwarze Einwanderung erhobene Stimme würde „Intoleranz“ zeigen oder wäre irgend eine neue Spezies des Dämonischen. Er hätte nicht wissen können, daß die Engländer durch den Liberalismus in solche Trottel und spirituellen Schlaffis verwandelt werden würden, daß sehr viele Kommentatoren der Tragödie sich mehr um die Einfühlsamkeit der (falsch) eingebildeten Polizeireaktion sorgen würden als um das geköpfte Opfer:

„Hat die Polizei je vom Schießen ins Bein oder den Arm gehört.“

[Have the police ever heard of shooting in the leg or arm.]

– sully73, london, United Kingdom, 22/5/2013 11:26

Die Wahrheit ist, daß im Gegensatz zur Meinung oder zumindest zur Praxis vieler weißer Nationalisten das Verbreiten des Wissens über die Bösartigkeit oder Gewalt von Einwanderern, selbst das Hervorheben der entsetzlichsten Beispiele, für sich genommen wenig oder gar nichts dazu beitragen wird, die entsetzliche Situation zu mildern; es wird wenig dazu beitragen, die Schlafenden „aufzuwecken“.

Denn die Konsens-Trance, in der wir uns im Westen befinden, ist so, daß selbst Enthauptungen wie diese nur einen momentanen, milden Schock bewirken, der morgen vergessen sein wird, der nur zum allgemeinen Verfall der Dinge beitragen und sich somit in diesen einfügen wird. Daher „weckt“ das Wissen um böswillige Feinde vor der eigenen Tür für sich genommen nicht notwendigerweise „die Leute auf“. Tatsächlich hat es manchmal den gegenteiligen Effekt. Manchmal bringt es die Leute nur dazu, sich noch tiefer unter ihren Bettlaken zu verstecken.

Die Vergeblichkeit des Schaffens von „Bewußtsein“

Außerdem werden wir bereits mit „Bewußtseins“-Kampagnen zu so vielen anderen Dingen überflutet. Dies wird von kulturellen Marktkennern absichtlich gemacht, die wissen, daß „Bewußtsein“ eine begrenzte Menge ist, und je mehr wir uns der Notlage des Fleckenkauzes bewußt sind, desto weniger geistigen Raum werden wir haben, um unserer eigenen rassischen Enteignung ausreichend bewußt zu bleiben.

Daher erhalten wir bei der Arbeit Diversity-Training, um „Bewußtsein zu schaffen“ für Wege, wie man „dem anderen“ besser entgegenkommt. Wir sehen im Fernsehen endlose Dokumentarsendungen und Geschichten wie jene auf Heroes von CNN, die „Bewußtsein schaffen“ für die Kinderprostitution in Ruanda oder den Mangel an ausreichenden Fußgängerbrücken in Äthiopien. Wenn ihr euer Bewußtsein gefördert haben wollt, seid ihr zum richtigen Zeitgeist gelangt!

Überall, wohin man seinen Blick wirft, weisen Aktivisten jeder Sorte auf Miseren hin. Sie alarmieren einen über die prekären Lebensumstände von Delphinen oder Primaten, Landminenopfern oder AIDS-Patienten. Und vergeßt nicht die Barrierefreiheit für Rollstuhlfahrer, ausbeuterische Arbeitsverhältnisse und das allgegenwärtige „Rassismus!“

Rosa Schleifen fördern das Bewußtsein für Brustkrebsüberlebende und ihre Bedürfnisse. Footballtrainer, die Aufnäher tragen, fördern euer Bewußtsein für Muskeldystrophie. Schleifen mit Wolkenmuster schaffen Bewußtsein für die an angeborener Zwerchfellhernie Leidenden. Wikipedia liefert uns jetzt sogar einen Schlüssel zur Förderung unseres Bewußtseins über all diese Bewußtseinsförderungskampagnen.

Aber als ob all dieses Bewußtseinsfördern nicht schon genug wäre, erlaubt mir, euer Bewußtsein über noch ein Faktoid zu fördern, das ihr in eurer geschäftigen Tagesroutine vielleicht übersehen haben werdet: nämlich die Vergeblichkeit des Bewußtseinschaffens.

Ein Teil dieser Vergeblichkeit kommt von der vorerwähnten Universalität dieser Praxis. Denn, noch einmal, Bewußtsein ist ein begrenztes Gut, das nur zu einem Ding auf Kosten eines anderen gefördert werden kann. Wenn daher jedem unglücklichen Tier, Gemüse oder Mineral eine Bewußtseinsförderungskampagne um eine Million Dollar gewidmet wird, dann wird keine Aufmerksamkeit für irgend etwas Bestimmtes relativ zu allem anderen gesteigert worden sein. Eine steigende Flut hebt alle Boote, wie man sagt.

Die Allgegenwart des Bewußtseinsförderns in unserer Kultur hat daher die Praxis bereits zu einem Klischee und ein wenig zu einem Witz gemacht. Tatsächlich haben es jene von uns, die keine provinziellen Dumpfbacken sind, seit langem als das erkannt, was es ist: ein Weg für Individuen, Gemeinnützige, Wohlfahrtsorganisationen, Firmen und Regierungen, den PR-Vorteil eines Mantels einer adelnden cause célèbre zu genießen, ohne beweisen zu müssen, daß dadurch tatsächlich irgend ein erkennbarer, meßbarer positiver Nutzen erreicht worden ist. Das vage und nie vollendete Ziel des „Schaffens von Bewußtsein“ rettet alle vor der Unbequemlichkeit und möglichen Verlegenheit, tatsächlich für den Erfolg einer jeden Kampagne verantwortlich gemacht zu werden.

Daher definiert das Urban Dictionary nun Bewußtseinsförderung als „was man tut, wenn man so aussehen will, als würde man helfen, ohne tatsächlich helfen zu müssen.“

Wahrscheinlich die bekannteste Bewußtseinsförderungskampagne in der jüngeren Erinnerung war das Youtube-Phänomen Kony2012 des Vorjahres. Das Video, herausgebracht von Aktivisten aus San Diego, um „Bewußtsein zu schaffen“ für Kindesentführungen in Uganda durch Joseph Kony, den Führer der Lord’s Resistance Army, schien zuerst ein nahezu wundersamer Erfolg zu sein, mit zehn Millionen Aufrufen bloß Wochen nach der Veröffentlichung im März 2012. Durch das Video erreichten die Aktivisten ihr Anfangsziel, Joseph Kony über Nacht berühmt zu machen. Sie schufen gewiß Bewußtsein! Jedoch sollte das letztendliche Ziel der Gruppe, Druck auf die Führer der Welt zu machen, um Kony zur Rechenschaft zu ziehen, dadurch erreicht werden, daß Freiwillige jede größere Stadt in einer die ganze Nacht dauernden Flugblattkampagne am 20. April 2012 mit Konys Ebenbild zudecken. Dem Online-Hype gelang jedoch nicht die Übertragung in Aktivismus auf der Straße. Bis es mit Cover the Night, wie die Flugblattaktion getauft wurde, so weit war, war die Kony-Sache bereits „so von letztem Monat“. Und Kony selbst bleibt bis zum heutigen Tag auf freiem Fuß.

Der spektakuläre Aufstieg und Fall der Kony2012-Kampagne sollte allen Nationalisten zu denken geben. Denn es ist in unserer Bewegung eine gebräuchliche Taktik gewesen, online lautstark nicht die Notlage entführter ugandischer Kinder bekanntzumachen, sondern die gegenwärtige Misere, einfach weiß zu sein. Wir verbreiten demographische Daten, die das „Braunwerden Amerikas“ oder das „Braunwerden Britanniens“ hervorheben, wir erzählen allen von der Kriminalität von Minderheiten gegen Weiße; wir zeigen, wie das „Schließen der Leistungslücke“ in der Schulbildung eine absurde Verschwendung des Geldes weißer Steuerzahler gewesen ist. All dies soll die von Brot und Spielen beduselten Weißen gegenüber der Realität ihrer Enteignung aufwecken – gegenüber der Realität des allmählichen (und gelegentlich, abhängig davon wo man lebt, auf der Schnellspur befindlichen) Genozid an ihnen. Wenn nur genug Bewußtsein geweckt werden könnte, sagen wir uns selbst, könnten wir vom voraus liegenden Mahlstrom wegsteuern.

Solcherart ist unsere alchemistische Tendenz gewesen, durch die wir schlechte Nachrichten als eine Art Siegerkonzept darzustellen versuchen, daß sogar die Wählerverschiebung, die Obama zweimal ins Amt brachte, von einem großen Teil der weißen Nationalisten – tatsächlich von manchen unserer besten Denker – als etwas Gutes begrüßt wurde, wenn auch nur in dem Sinne, daß es Bewußtsein zu schaffen helfen würde.

In einem gewissen Ausmaß kann ich diese Logik verstehen. Wie Greg Johnson es ausdrückte, würden wir angesichts dessen, daß unser System antiweiß ist, lieber kein weißes Gesicht an der Spitze haben (d. h. McCain, Romney), um die Sache zu verwirren. Obamas schwarzes Gesicht sendet ein weit deutlicheres Signal aus.

Und man könnte sagen, daß dieses Signal beachtet und das Bewußtsein gefördert worden ist. Bezeugt nicht der kürzliche steile Anstieg der Zugriffszahlen auf weiß-nationalistische Webseiten den großen Segen, den die Obama-Administration unserer Sache unabsichtlich gebracht hat?

Nicht notwendigerweise. Kony2012 zeigte, wie schnell Online-Energie in der Luft draußen verdunsten kann, daß es keine Garantie dafür gibt, daß jegliches gesteigerte Bewußtsein sich jemals in Stiefel auf dem Boden übertragen wird.

In der Tat ist Alchemie eine gefährliche Kunst, denn manchmal ist eine Niederlage nur eine Niederlage, oder Schlimmeres.

Die Geschichte ist voll von Beispielen dafür. Zum einen erlitt das Byzantinische Reich in der Schlacht von Manzikert 1071 eine schwere Niederlage durch die Türken – wo zusätzlich zum allgemeinen Gefühl der Erniedrigung der byzantinische Kaiser selbst, Romanos IV Diogenes, geköpft und als Fußschemel verwendet wurde.

Falls dies in Konstantinopel das Bewußtsein für die von den Türken ausgehende Gefahr erhöhte, so übertrug es sich nicht in erhöhte politische Einheit, oder Einheit nationalistischen Strebens, oder irgendeiner nützlichen Aktion. Stattdessen folgten drei Jahrzehnte des inneren Haders und der Wirtschaftskrise. Während der folgenden Jahrhunderte zogen die Türken die Schlinge um die Griechen in Anatolien allmählich zusammen. Und im Laufe derselben Jahrhunderte der allmählichen Niederlage müssen alle Arten von Bewußtsein über die zunehmende Schwäche der byzantinischen Frontlinien gesteigert worden sein. Aber was kam dabei heraus? Nun, diese Woche betrauern wir den 560. Jahrestag des Falls von Konstantinopel, des anscheinend dauerhaften Verlusts einer der größten Städte auf Erden an eine äußere, asiatische, manchmal feindselige Gruppe. Das ist es, was geschah.

Gefahren in der Dialektik

Somit hat der Einsatz schlechter Nachrichten nicht immer die dialektische Wirkung, uns zum Handeln zu inspirieren oder unsere Entschlossenheit zu stählen. Manchmal stößt er auf Apathie oder Trägheit, wie Kony2012 und die Schlacht von Manzikert beweisen.

Es kann sogar kontraproduktiv sein. Es kann uns ermüden, uns deprimiert oder defätistisch machen, es kann die Saat für Lethargie, Verzweiflung oder Kapitulation säen.

Tatsächlich liegt sogar eine Gefahr in dieser fatalen Denkfalle: manchmal sind wir so davon überzeugt, daß schlechte Nachrichten die schlafende Herde wecken werden, daß wir uns wünschen, irgendein Unheil möge unser Volk befallen, so wie Powell annahm, daß andere ihn dessen verdächtigen könnten, einfach weil er selbiges vorhersagte.

Aber vielleicht würde das öffentlichkeitswirksame Schauspiel einer verrückten Sekte der Nation of Islam, die eine weiße Kindergartengruppe als Geisel nimmt, das schaffen. Oder in der Tat die Enthauptung eines britischen Soldaten durch einen schwarzen Moslem mit einem Fleischerbeil. Sicher, es wäre tragisch. Aber wäre es nicht das Opfer wert, wenn es „die Leute aufweckt“?

Wie subtil wir in eine masochistische Geisteskrankheit verfallen können, durch die wir uns Selbstschädigung wünschen, in der Hoffnung, daß irgendein nachfolgendes mystisches „Erwachen“ uns retten wird: Ich übersiedelte einst nach Paris, mit der typischen Naivität eines amerikanischen Vorstadtjungen. Dort fand ich, was ich suchte, Kunst und Kathedralen im Überfluß; aber die Verheerungen der Einwanderung entsetzten mich. Ich dachte: die Heimat meiner Vorfahren ist zu einer Müllkippe für den Abschaum der Menschheit geworden. Um mich aufzuheitern, unternahm ich eines Tages einen kleinen Tagesausflug hinaus zum Pariser Vorort Saint Denis, wo all die alten Frankenkönige begraben worden waren. Sicherlich, dachte ich, würde dieser Ort sich ein Gefühl der Feierlichkeit bewahrt haben, ein Gefühl des klaren, leichten Geistes unserer Vorfahren.

Sehr zu meiner Bestürzung fand ich heraus, daß Saint Denis eine Art französischsprachiges Liberia war, mit umgeworfenen Autos und Hip-hop-Graffiti, plärrender Ghettomusik und Horden über Horden fremder Stämme.

Aber gelegentlich sah ich einen weißen Passanten, und es milderte ein wenig den wütend machenden Effekt meiner Umgebung. Wie schlimm kann es schon sein? dachte ich dann. Hier ist eine weiße Person, die ihren Geschäften nachgeht, anscheinend verblüfft. Ich ertappte mich dann dabei, wie ich auf eine Art vorübergehender Niederlage hoffte, mir wünschte, daß Saint Denis noch schlimmer wäre. Wenn es vielleicht noch mehr ein Höllenloch wäre, noch mehr ein Niemandsland – vielleicht, wenn ich auf fünfzehn oder zwanzig Meilen nie eine einzige weiße Person sähe, die nicht vergewaltigt oder zusammengeschlagen oder gehäutet würde – dann würden die Franzosen vielleicht gegenüber der Tatsache aufwachen, daß sie das absolute spirituelle Zentrum ihres ehemals stolzen Königreichs aufgegeben hatten.

Videos von gewissen Vierteln in London haben bei mir eine ähnliche Reaktion hervorgerufen. Sie zeigen gelegentlich eine weiße Person, die in Massen von Braunen geht, als ob auf der Welt nichts falsch wäre. Ich ertappe mich bei dem Gedanken: aber vielleicht, wenn es noch schlimmer wäre, wenn es vielleicht gar keine Weißen in dem Video gäbe, vielleicht wenn die ethnische Säuberung in diesem bestimmten Viertel noch weiter fortgeschritten wäre, dann würden die Leute im Rest von Britannien begreifen, daß wahrlich ein Genozid stattfindet.

Die schlimmere Realität würde mich in meiner Einschätzung der Gefahren von Einwanderung und Multikulturalismus bestätigen, wie die von Powell.

Ich habe keine Ahnung, ob ich mit dieser Geisteskrankheit allein war, oder ob andere jemals ähnliche Gedanken gehegt haben. Aber keine Angst. Ich habe mich vor langem von dieser giftigen Geisteshaltung geheilt und erkenne sie jetzt als das, was sie ist: eine Variante der Sklavenmoral nach Nietzsche.

In der ideologischen Art der Juden der Römerzeit nehmen Bewußtseinsförderungskampagnen üblicherweise die Dialektik von Leiden und Belohnung an – daß man, wenn man in der Vergangenheit das Opfer irgend eines Unglücks oder eines unterdrückerischen Regimes gewesen ist, wenn man marginalisiert oder verleumdet wurde, dadurch auf mystische Weise Anspruch auf Statusgewinn hat. Wir haben uns durch Osmose geistig an dies gewöhnt, umgeben wie wir sind von Minderheitengruppen, die nichts zu verlieren und alles zu gewinnen haben, wenn sie so denken.

Tatsächlich sind wir gehirngewaschen worden, so zu denken, umgeben wie wir sind von Milliarden-Dollar-Bewußtseinsförderungspropagandaregimes der westlichen Kultur, die Juden und Schwarze und Minderheiten aller Art als herausragende Leidende erhöhen, die mit kompensatorischen Landzugeständnissen in Israel bedient werden müssen, oder mit Affirmative-action-Programmen, oder mit allgemeiner Ehrerbietung.

Dies kann nicht unser Weg sein. Das ist es nie gewesen und sollte es nie sein.

Wir brauchen nicht mehr „Bewußtsein“ unserer Notlage, sondern eine moralische Stärkung. Wir brauchen eine Steigerung unseres Mutes, ein Trainingslager des Willens. Ich rede nicht von schlägerhaften Vergeltungsmaßnahmen gegen die „moslemische Gemeinschaft“ (obwohl es, wenn wir sie erleben würden, tatsächlich eine gesündere, eigennützigere weiße Gemeinschaft anzeigen würde, als wir sie jetzt sehen). Was ich meine, ist, daß wir diese gewollte Dialektik des Miseresuchens/Bewußtseinsförderns beiseite legen müssen, sodaß selbst dann, wenn es keine weitere Verschlechterung unseres Geschickes gibt, unser Schwung, vorwärts zu streben und wieder groß zu sein, niemals erlahmt oder wankt.

Und wie geht das? Ich habe keine Lösung, die für alle paßt, denn wir Weißen sind zu individualistisch, um in schablonenhafte Slogans eingepfercht zu werden. Aber laßt dies den Beginn eines Modells sein (so sehr viele nationalistische Engländer es verabscheuen mögen – mon dieu! – die Franzosen nachzuahmen!). Der Punkt ist, daß wir, statt die Hände zu ringen und unser Gejammer an die Welt zu telegrafieren, uns jetzt für die Kämpfe der Zukunft härten und verbessern müssen.

Wir müssen das Bewußtsein unserer Misere SENKEN, indem wir uns daraus erheben.

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