BTW 2013

Nachdem As der Schwerter nicht mehr funktioniert, hier der Text des Artikels von Phoenix und Osi:

BTW 2013

Wir wollen euch unseren jeweils persönlichen Senf zur anstehenden Bundestagswahl nicht vorenthalten:

Dunkler Phoenix:

Ich finde es wichtig damit zu beginnnen, dass es nicht besonders wichtig ist, ob du wählen gehst oder nicht. Die Wichtigkeit der Wahl und dein Einfluss auf das Ergebnis werden hoffnungslos übertrieben. Deshalb empfehle ich das Nichtwählen, vor allem für jene, denen es den ganzen Wahlsonntag in den Zehen juckt. Nicht hilft besser gegen die Illusion von der Wichtigkeit des Wählens, als es einmal auszulassen. Die Balken im Fernsehen erscheinen nicht mehr so bedeutend, wenn man nicht hingegangen ist.

Genausowenig wie die CDU oder SPD ausgerechnet deine Stimme braucht, wird es Berge versetzen, wenn du nicht wählst. Wenn Tausende diesmal zuhause bleiben, dann rutscht die Wahlbeteiligung von 70% auf 69%. Das interessiert keine Sau. Selbst wenn nur noch 10% der Bürger wählen gehen würden, wären die von diesen 10% gewählten Parteien genauso legitimiert eine Regierung zu bilden, es würden genausoviele Sitze im Reichstag vergeben… Natürlich wäre das ein handfester Skandal. Aber ich glaube keine Sekunde, dass die Eliten dann sagen: „Oh, wenn die uns alle nicht wollen, dann danken wir mal ab!“ Eher wird es Pressekampagnen geben, in denen Nichtwähler als Idioten dargestellt werden (die es ja schon lange gibt), der fehlende Wille zur Demokratie im Volk wird lauthals beklagt werden und schließlich wird man vielleicht gar die Pflicht zu Wählen einführen.

Es geht nur um das psychologische Moment, sich selbst vom inneren Zwang zu befreien, dahinzugehen und bei der Demokratiesimulation mitzumachen,

Die einzige, die EINZIGE Alternative zum Nichtwählen ist die NPD. Die kann jede Stimme brauchen (Stimmen bringen Geld) und egal ob du sie als Clownstruppe oder aufrechte Patrioten wahrnimmst – die sind die einzigen, die sich trauen öffentlich zu sagen, was hier läuft und den Drecksbonzen Paroli zu bieten. Bevor die in den Bundestag einziehen wird man sie wahrscheinlich verbieten, trotzdem wäre es ein schönes Signal nach Berlin, wenn die NPD plötzlich 5% oder mehr bekäme.

In den mitteldeutschen Bundesländern sitzt die NPD auch nur in der Opposition und stellt nicht die Regierung, trotzdem ist der Widerstand gegen die Überfremdung dort offener, stärker und um Längen effektiver als im Westen der BRD.

Wer also lieber wählen geht macht dort sein Kreuz. Er sollte sich nur nicht der Illusion hingeben, er würde den Bonzen damit „einen Denkzettel verpassen.“ Die wissen jetzt schon, was sie machen, wenn die NPD zu stark wird!

Alle anderen großen Parteien, von AfD bis Die Freiheit, von Pro bis zu den Piraten und die Blockpartei CDUSPDFDPGRÜNLINKS sind UNWÄHLBAR. Wenn es euch Freude macht wählt eine Kleinstpartei, die Tierschutzpartei, die Partei bibeltreuer Christen oder die „Naturgesetz Partei“ (die für den Weltfrieden hüpfen – gibt es die eigentlich noch?), genug Auswahl gibt es ja.

Aber bleibt euch der Tatsache bewusst, dass das, was wir alle vier Jahre veranstalten, nur Augenwischerei ist. Die Marionetten werden nicht vom Volk bestimmt, sondern auf Bilderbergtreffen ausgesucht.

Den Kanzler stellt sowieso immer eine der beiden „Volks“-(haha)parteien. Ob Steinbrück oder Merkel macht wirklich überhaupt keinen Unterschied. Ob Steinbrück mit den Grünen und Piraten oder Merkel mit der AfD regiert macht wirklich überhaupt keinen Unterschied.

Und glaubt bitte nicht, der Jude Gysi würde irgendwas Positives für Deutschland schaffen. Selbst wenn er das Besatzungsrecht abschaffen würde, er würde es nur tun, um eine bolschewistische Diktatur zu etablieren. Die LINKE mag systemkritisch sein, aber sie will das Gegenteil von dem, was wir wollen: Keine Freiheit, sondern mehr Sklaverei! Keinen Nationalstaat sondern noch mehr Sonderrechte für Ausländer! Keine echte Demokratie, sondern unmaskierte Diktatur!

Ich bin mir sicher wir alle finden am Wahlsonntag sinnvollere Beschäftigungen als das System BRD damit zu adeln, dass wir ein Kreuz bei einer der Organisationen machen, die dazu da sind unser Volk umzuerziehen und letztendlich auszutauschen. Alles ist sinnvoller. Ein Spaziergang im Wald. Eine kleine Flugblattaktion. Surfen im WWW. Currywurst und lecker Bierchen…

Jeder muss das Ausmaß seines Widerstandes selbst bestimmen. Aber das Fernbleiben von der schlampigen Inszenierung eines „demokratischen Prozesses“ sollte eigentlich für jeden drin sein. Ihr müsst nicht mal was dafür tun, ihr müsst nur zuhause bleiben.

Osimandia:

Ich möchte ebenfalls nicht dazu aufrufen, nicht zu wählen, weil es meiner Ansicht nach für die Politik vollkommen  gleichgültig ist, ob man wählt oder nicht, oder was man wählt. Ich möchte nur erklären, was meine Gedanken dazu und meine Beweggründe dafür sind, nicht zu wählen.

Ich bin übrigens sogar der Ansicht, dass es auch in einer echten Demokratie ohne übergeordnete tatsächliche Regierung egal wäre, ob man wählt oder nicht. Dazu muss man nur mal das Gedankenspiel machen, dass man das Wählen aufgrund eines Unfalls am Wahlsonntag ausfallen lassen muss. Es würde die bunten Balken in der abendlichen  Wahlsendung nicht beeinflussen. Aber dieser Gedankengang führt zu Ende gedacht auf etwas merkwürdige Ebenen bis hin zu “magischem Denken”. (“Wenn ich etwas nicht mache, dann bewirkt das doch nicht, dass viele andere es auch nicht tun?  Oder vielleicht doch?”). Wir müssen das aber nicht vertiefen, weil wir ja nicht in einer echten Demokratie leben.

Wenn es für die Politik vollkommen irrelevant ist, ob oder was man wählt, weil die gewählten Vertreter sowieso nur zuverlässig ausführende Organe der eigentlichen nicht wählbaren Macht sind, dann kann man sich bei seiner Entscheidung ganz frei danach richten, was für einen persönlich besser ist. Und da halte ich Nichtwählen für eine ganz hervorragende Methode der Erkenntnisgewinnung oder vielmehr der Erkenntnisvertiefung in dem Sinn, dass man danach, was man intellektuell begriffen hat, auch handelt. Das ist nämlich nicht selbstverständlich. Viele durchaus Aufgewachte handeln bei Wahlen  nach dem Motto: “Ich weiß ja, dass es nichts bringt, aber es kann ja auch nicht schaden.” Ich meine hingegen: Doch, es schadet – zwar nicht dem Land und nicht der Politik, aber der eigenen Überzeugung, dass Wählen eine Farce ist und jede gewählte Regierung ein Schauspielertrupp, der Regieanweisungen befolgt. Diese Überzeugung wird durch Wählen aufgeweicht. Es ist so ähnlich wie beim überzeugten Atheisten, der sich denkt, es könne ja nicht schaden, bei schweren Turbulenzen im Flugzeug zu beten. Der ist eine Figur, über die man lächelt. Es schadet nicht dem Flugzeug und erhöht oder vermindert auch nicht die Absturzgefahr, aber es schadet seiner atheistischen Überzeugung oder entlarvt sie sogar als nicht sehr … überzeugt.

Obwohl angeblich Nichtwählen dazu beiträgt, den großen Parteien zu nützen, rufen die großen Parteien unisono und im Gleichklang mit so gut wie fast jedem – einschließlich Dissidenten – dazu auf, auf jeden Fall zu wählen. Da ich keinerlei Mainstreammedien mehr konsumiere, ist mir nicht aufgefallen, dass es dieses Jahr offenbar noch schlimmer geworden ist als in vergangenen Jahren. Es muss aber tatsächlich so überhand genommen haben, dass es sogar den merkbefreiten Demokratiejunkies von PI aufgefallen ist, die einen Artikel dazu gemacht haben, der neben den zu erwartenden katastrophalen Fehleinschätzungen  teilweise richtige Überlegungen enthält, z.B.

Und damit auch möglichst viele Menschen am Sonntag wählen gehen, hat die Bundeszentrale jede Menge B- und C-Promis engagiert, die im Fernsehen dazu aufrufen. “Wählen ist Bürgerpflicht” oder “Wahlrecht ist Wahlpflicht” tönt es auf allen Kanälen, Nichtwähler werden an den Pranger gestellt. Man staunt und reibt sich die Augen: Wollen uns Krüger und unser deutsches Erziehungsfernsehen wirklich weismachen, es sei gut für die Demokratie, wenn möglichst viele Menschen einfach irgendwo ihr Kreuzelchen machen, ohne dabei überhaupt zu wissen, wen und was sie wählen?

Jaaaa ,lieber PI-Autor! Genau das wollen sie. Und ich würde davon ausgehen, dass sie auch wissen warum. Es ist nämlich tatsächlich gut für die Demokratie, wenn möglichst alle wählen (egal was!) genauso wie es gut für eine Religion ist, wenn möglichst alle an den religiösen Ritualen teilnehmen, und schlecht für eine Religion, wenn allzu viele der Ansicht sind, diese Rituale wären blöd und überflüssig.

Es ist aber nicht nur die Bundeszentrale für politische Bildung, die dieses Glaubensbekenntnis der Demokratie mantramäßig runterbetet, tatsächlich kommt es wirklich aus allen vorstellbaren Ecken,  von links bis rechts, von systemtreu bis in den Bereich, wo das Dissidententum schon ins Illegale übergeht. Wenn man mit einer Sache dermaßen penetrant und marktschreierisch belästigt wird, ist das auf jeden Fall Grund zu großer Skepsis und dazu, sich näher – ganz nach Walter Flex –  damit zu befassen:

Was keiner wagt, das sollt Ihr wagen,
Was keiner sagt, das sagt heraus.
Was keiner denkt, sollt Ihr befragen,
Was keiner anfängt, das führt aus!

Wo keiner ja sagt, sollt Ihr’s sagen,
Wo keiner nein sagt, sagt doch nein.
Wo alle zweifeln, wagt zu glauben,
Wo alle mittun, steht allein!

Wenn alle loben, habt Bedenken,
Wenn alle spotten, spottet nicht.
Wenn alle geizen, wagt zu schenken,
Wenn alles dunkel ist, macht Licht!

Quelle: Morgenwacht

Meist wird gar nicht erklärt, warum Nichtwählen falsch ist, sondern es wird einfach so in den Raum gestellt, da ohnehin niemand mit Nachfragen oder gar Widerspruch rechnet, sondern sich auf zustimmendes Kopfnicken allenthalben verlassen kann. Es wird mit schlechtem Gewissen operiert, weshalb ich davon ausgehe, dass viele Nichtwähler bei Gesprächen vorgeben, sie würden auch wählen gehen. Und es wird  mit der – meist aber nicht immer –  unausgesprochenen Drohung operiert, man habe als Ritualverweigerer alles Schlechte verdient, z.B. in einer Folterdiktatur (Hölle s.u.) leben zu müssen, wenn man nicht wählen geht. Das IST Religion, und zwar die hässliche, böse Form von Tyrannenreligion, in der mit Drohungen für den Fall operiert wird, dass man nicht an Ritualen teilnimmt, und deswegen alles Leid einschließlich ewiger Höllenqualen (Folterdiktatur s.o.) verdient hat. Wählen ist das Hauptritual der Demokratiereligion; wer sich nicht daran beteiligt, ist ein Ketzer, und wird auch so behandelt.

Nun gut, das sind wir ja gewöhnt.

Manchmal kommt als Argument, das käme den Parteien zu Gute, die man nicht leiden kann. Was aber, wenn man bereits die Tatsache, dass es überhaupt Parteien gibt, nicht leiden kann? Die Statistik sagt, man würde damit den großen Parteien nützen, aber ich glaube nicht, dass das stimmt, wobei ich die rein mathematischen Berechnungen an sich nicht anzweifle, sondern der Ansicht bin, dass die Voraussetzungen für die Berechnungen nicht stimmen, weil der Personenkreis, der durch “Geh-Wählen”-Werbung erfolgreich angesprochen wird, ein anderes Wahlverhalten an den Tag legt, als der Personenkreis, der auch ohne solche Werbung wählen würde. Dazu aber später mehr.

Die andere Argumentation ist, man würde seine Stimme verschenken oder wegwerfen. Falls das so ist: Na und? Wegwerfen halte ich für den treffenderen Ausdruck, da man die Wählerstimme ja keinem anderen geben und leider auch nicht bei Ebay versteigern darf.  Aber welchen Grund gibt es, Müll nicht wegzuwerfen? Wer etwas nicht wegwirft, empfindet es offensichtlich nicht als Müll. Ich empfinde meine Wählerstimme aber als Müll, um den ich nie gebeten habe, man hat sie mir mit der Volljährigkeit ungefragt aufgedrängt und zwingt mich seither, dankbar dafür zu sein. Dankbarkeit! Das ist nämlich der Punkt. Wer seine Wählerstimme “wegwirft”, lässt es an ausreichend Dankbarkeit dafür mangeln, dass wir in so einer schönen, freien Demokratie leben, in der das Volk angeblich das Sagen hat, und nicht in einer bösen Tyrannei.  Und ich glaube, das ist einer der zwei  Hauptgründe, aus denen es diese penetranten Aufrufe zum Wählen gibt. Man möchte kein Volk haben, das seine Wählerstimme – und damit das bestehende System – als wertlosen  Müll betrachtet, als etwas, um das nicht schade ist, wenn es verschwindet.  Man möchte ein Volk, das mit Zähnen und Klauen für den Erhalt dieses Systems eintritt, und die innere Bekräftigung der Zugehörigkeit zu diesem System gibt man sich selber, indem man wählen geht.

Ein totalitäres System lebt vom Mitmachen aller. Die Demokratie, die zum Wählen zwingt oder mit emotionalem Druck dazu nötigt, ist daher das Paradebeispiel eines totalitären Systems. Wer sich verweigert, wer sich die Freiheit nimmt, unpolitisch zu sein,  ist “ungläubig”, entzieht sich dem totalitären Mitmachen. Dieses Mitmachen in der Demokratie beschränkt sich aber auf die regelmäßige Teilnahme an sinnlosen Ritualen, die den Teilnehmenden als ungeheuer wichtig dargestellt werden, sodass sie zum Teil sogar selber die haarsträubende Lüge glauben, sie wären für die Politik, die vollkommen unabhängig von diesen Ritualen agiert, verantwortlich. Mit billigsten Schmeicheleien der Sorte “Das Volk ist der Souverän in einer Demokratie!” wird einer völlig unorganisierte Masse einflussloser Menschen engeredet, sie würden Verantwortung für das tragen, was andere tun. Und das Schlimme ist: Viele fallen auf solcherart Schmeicheleien rein, und glauben diesen Mist.

  • Ich bin als Nichtwähler nicht verantwortlich dafür, was die Politiker tun.
  • Ein CDU-Wähler ist nicht dafür verantwortlich, was eine CDU-Regierung tut.
  • Ein SPD-Wähler ist nicht dafür verantwortlich, was eine SPD-Regierung tut.
  • Jemand, der einen Klempner aus dem Branchenverzeichnis ruft, ist nicht dafür verantwortlich, wenn der Klempner ein Mehrfamilienhaus unter Wasser setzt.

Der Klempner kann sich nicht damit rausreden: “Der Depp, der mich bestellt hat, ist schuld. Er hätte ja einen anderen Klempner rufen können!” Und niemand würde sich eine solche dumme Frechheit bieten lassen, aber in der Politik setzt der Hochmut “Meine Stimme zählt” ein und schaltet den Verstand aus.

Das ist des Pudels Kern, die ungeschminkte nackte Wahrheit, die Fratze hinter der schönen Maske der parlamentarischen Parteiendemokratie, dass die Politiker ganz anderen Herren gehorchen als dem Volk. Diese Wahrheit muss unter allen Umständen verborgen bleiben, und die Wichtigkeit von Wahlen stets zu betonen, ist das hauptsächlichste Mittel dazu. Wer wählen geht, hat diese Wahrheit nicht ganz tief verinnerlicht, genauso wie der betende Atheist im Flugzeug offenbart, dass er nicht ganz auschließt, dass es Gott vielleicht doch gibt.

Es ist nicht leicht, diese Wahrheit wirklich zu verinnerlichen. Man fühlt sich mit “Meine Stimme zählt” und “Das Volk hat es in der Hand” wichtig und in seiner Wichtigkeit gebauchpinselt. Wie schwer Nichtwählen ist, merkt man an dem Wahlsonntag, an dem man zum ersten Mal nicht wählt. Der Dunkle Phoenix hat das sehr gut beschrieben, es juckt in den Füßen, und der Gedanke “Es kann ja nicht schaden” wird übermächtig. Man erkennt an einem solchen Wahlsonntag, dass man wie ein Süchtiger nach seiner Droge giert. Diese Erkenntnis bekommt man als Wähler nie, aber sie ist meiner Ansicht nach eine sehr aufschlussreiche Selbsterkenntnis darüber, wie tief man noch in der Matrix steckt, von der man glaubt, man habe sie verlassen.

Leute, die nicht wählen, verweigern sich dem Ritual der Demokratiereligion, sie sind Ungläubige, die nicht um das Feuer des Regenmachers tanzen, und werden daher – wenn der Regen ausbleibt – als die Schuldigen daran wahrgenommen. Das kommt in Aussagen zum Ausdruck wie “Wer nicht wählt, ist an allem, was Politiker tun, selber schuld und hat schonmal gar kein Recht zu meckern!”  Selbstverständlich hat man aber als Nichtwähler ein Recht zu meckern! Gerade wenn man sich den Ritualen einer Religion verweigert, hat man das Recht, über das Unheil zu meckern, das diese Religion anrichtet. Oder hat man etwa kein Recht, über islamische Untaten zu meckern, wenn man nicht regelmäßig gen Mekka betet?

Hat man jemals gehört, Leute, die bei  “Deutschland sucht den Superstar” nicht abstimmen, wären schuld daran, wenn ein schlechter Sänger gewinnt oder dürften nicht meckern, wenn schlechte Musik im Radio kommt? Ich glaube nicht. Wer mich fragt, warum ich nicht wähle, dem kann ich auch ganz kurz – und vollkommen wahrheitsgemäß – antworten:

“Warum wählst Du nicht bei DSDS?
Wenn Du Dir das beantwortet hast,
dann hast Du auch die Antwort,
warum ich bei der Bundestagswahl nicht wähle.”

Gut, soviel ich weiß, kostet es ein bisschen Geld, bei DSDS anzurufen, aber das ist wohl kaum bedeutsam, da ich vermute, dass es sich im Cent-Bereich bewegt. Aber nehmen wir mal an, Wählen bei der Bundestagswahl würde Geld kosten, z.B. die Kosten für ein Taxi hin und zurück, wenn man sich den Fuß am Wahlsonntag verstaucht hat und niemand greifbar ist, der einen im Auto hinfährt. Hand auf Herz: Wem wäre das die 15 bis 20 Euro wert? Von dem Geld würde sich doch fast jeder lieber eine Pizza mit italienischem Salat und Vino rosso zum gemütlichen Rumhängen auf der Couch bei der abendlichen Wahlsendung kommen lassen, als mit dem Taxi zum Wahllokal zu fahren.

pizza

Welchen Wert misst man einer Sache wirklich bei, die man nur in Anspruch nimmt, weil sie nichts kostet?

Deshalb mein Gedankenspiel:

Was wäre, wenn Wählen Geld kosten würde?

Ich fände das hervorragend, aber leider wird das nie passieren. Wählen wird auch im totalen Abzockerstaat kostenlos bleiben, vorher machen sie das Atmen kostenpflichtig! Dieses angebliche so wichtige Recht wäre den meisten, wenn man es drauf ankommen ließe, nichtmal 20 Euro wert. Und das darf niemals rauskommen! Das käme mit der Einführung einer Wahlgebühr sehr drastisch raus, und das würde auch schon bei einem sehr hohen Nichtwähleranteil langsam ins Bewusstsein dringen.

Kostenpflichtiges Wählen würde zu einem Absturz der Wahlbeteiligung ins Bodenlose führen. Es würde aber m.E nicht, wie vielleicht manche meinen, dazu führen, dass nur noch Reiche wählen, wenn der Betrag mäßig (um 20 Euro zum Beispiel) wäre. “Von reichen Leuten kann man sparen lernen” geht eine Volksweisheit, ich denke nicht, dass ein Reicher 20 Euro für etwas rauswirft, was er für unnötig hält. Es würde vielmehr dazu führen, dass die Leute Kosten-Nutzen-Rechnungen anstellen, und dass nur noch politisch stark Interessierte wählen gehen würden.

Das erkennt man an nichtrepräsentativen Internetumfragen zu Wahlen. Die ergeben vollkommen andere Wahlergebnisse als die tatsächlichen, aber warum sind diese Ergebnisse nicht repräsentativ? Sie sind es deswegen nicht, weil nur stark Interessierte – manche würden sagen: Fanatiker – daran teilnehmen, und das sind meist Anhänger von kleinen Parteien, oder von so genannten “extremen” Parteien, seien sie extrem links, extrem rechts oder extrem in anderem Sinn (tierschützend, autoverrückt, christfundamentalistisch etc.) Deshalb bekommen kleine, “extreme” Parteien bei Internetumfragen auch sehr viel höhere Zustimmungswerte als bei Wahlen.

Die großen Volksparteien, aber auch die kleineren “seriösen” etablierten NWO-gesteuerten Parteien beziehen ihr Wählerpotential zu einem großen Teil aus Desinteressierten, die sich nicht die Mühe machen, wegen “ihrer” Partei eine Internetumfrage anzuklicken, oder durch ihr politisch desinteressiertes Surfverhalten erst gar nicht auf Internet-Wahlumfragen stoßen, aber sich moralisch verpflichtet fühlen, am Wahlsonntag ihrer Bürgerpflicht nachzukommen – sei es von selber oder sei es durch die primitive “Geh-Wählen”-Marktschreierei im Fernsehen und auf Plakaten. Oder anders ausgedrückt: Sie beziehen ihr Wählerpotential aus überredeten und zum Wählen genötigten Nichtwählern. Und das wissen die  “seriösen Demokraten der Mitte” auch! Die wissen, dass sie ihre Stimmen von Leuten bekommen, die eine Pizza dem Stimmrecht vorziehen würden. Und damit komme ich auf den zweiten Punkt, der meiner Ansicht nach der Grund für die penetrante “Geh-wählen”-Werbung ist:

Mitte-Wähler sind wahrscheinlich zu einem großen Teil verhinderte Nichtwähler

Mitte-Wähler sind wahrscheinlich zu einem großen Teil verhinderte Nichtwähler

Die Zielgruppe dieser Werbung sind nicht die Leute (wie z.B. der Dunkle Phoenix und ich), die aus Überlegung und Überzeugung nicht wählen, aber das sind ohnehin wenige und daher irrelevant, sondern diejenigen, die nicht wählen würden, wenn es 20 Euro kosten würde, d.h. die große Masse der politisch Desinteressierten. Wenn man diese Leute erfolgreich zum Wählen nötigt – moralisch erpresste Pflichtgefühlswähler aus ihnen macht – dann wählen sie was “Mittleres”, was “Normales”, etwas, womit man “nichts falsch machen kann”, zumindest nicht allzuviel, d.h. zum großen Teil wohl CDU oder SPD. Kleinere oder “extreme” Parteien kennen solche Leute gar nicht, selbst wenn ihnen das Kürzel wie es z.B. bei der NPD der Fall sein dürfte, bekannt ist, dringt der Gedanke, dass man so etwas wählen könnte, nicht zu ihnen vor.

Ich vermute, für viele unserer Leser ist es schwer, sich in diese Wählerklientel einzufühlen, weil sie zeit ihres Erwachsenenlebens politisch interessiert waren. Ich war das nicht. Ich war lange Zeit politisch vollkommen desinteressiert, bin aber regelmäßig wählen gegangen – dazu konnte man mich moralisch erpressen. Dazu, ein Parteiprogramm zu lesen, aber nicht! Und nach welchen Kriterien meine Wahlentscheidung ausfiel, möchte ich hier lieber nicht ausführen.

Man bekommt aber vielleicht einen Eindruck davon, wenn man sich vergegenwärtigt, mit was für inhaltslosen Platitüden Wahlplakate aufwarten. Es ist schon klar, dass auf ein Plakat keine ausführlichen Parteiprogramme und tiefsinnigen Gedankengänge passen, aber dass die Parteien überhaupt davon ausgehen, dass es Sinn ergibt, Wahlplakate aufzuhängen, zeigt doch, dass sie wissen, dass die Leute ihre Wahlentscheidung nach sehr oberflächlichen Kriterien (“Der sieht seriös aus und lächelt nett”) treffen. Ich finde das mittlerweile noch nicht einmal mehr falsch. Wähler, die ihre Wahlentscheidung nach dem Gesicht des Kandidaten treffen, geben damit wenigstens zu erkennen, dass sie wissen, dass es andere Unterschiede nicht gibt.

Wäre Nichtwählen akzeptiertes Verhalten, würden vermutlich vor allem den zwei großen Volksparteien ihre Stimmen massiv wegbrechen, überzeugte Linksextreme, Rechtsextreme, Tierschützer etc. gingen aber trotzdem hin. Diese Leute gingen auch zu einem viel höheren Prozentsatz als “Normale-Parteien-Wähler” zu einer kostenpflichtigen Wahl. Und das ist auch der Grund, warum die o.a. statistischen Berechnungen, Nichtwählen käme den großen Parteien zu Gute, mathematisch korrekt sind, aber nicht anwendbar, weil die große Gruppe, die nur wählt, weil es sich gehört. immer etwas wählt,  was man “eben kennt” und was nicht als extrem gilt. Kleine und extreme Parteien haben fast ausschließlich überzeugte, fanatische Anhänger, während die großen Parteien neben einigen Überzeugten vor allem von einer Masse von Wählern leben, die keinen Schritt für “ihre” Partei machen und schon gar kein Geld dafür ausgeben würden.

Und das erklärt, warum es für die Parteien und das ganze System eine Katastrophe wäre, wenn der Nichtwähleranteil hochginge. Sie müssten damit  leben, dass die Einheitspartei der “demokratische Mitte” in die Bedeutungslosigkeit rutschen würde und Kräfte ins Parlament einziehen oder gar die Mehrheit erlangen würden, die nicht unter der Kontrolle der eigentlichen Regierung hinter dem demokratischen Schauspielertrupp sind. Neue Kleinparteien mit engagierten Anhängern hätten eine Chance – und möglicherweise sogar ohne mediale Unterstützung.  Oder sie müssten alternativ das nette Wahl-Placebo ganz abschaffen, dann käme die wahre Fratze der Tyrannei hinter der Demokratie aber offen zum Vorschein, und das wollen sie auch nicht. Unser System der Scheindemokratie lebt von den Leuten, die sich gebauchpinselt fühlen, dass sie das Wahlrecht haben, und es deswegen nutzen.

Nun möchte ich nicht in den Fehler verfallen, den Wähler machen, und behaupten, jeder, der am Sonntag nicht wählt, würde eine solche Situation herbeiführen. Jeder, der am kommenden Sonntag nicht wählt, trägt überhaupt nichts (d.h. vernachlässigbar wenig) zum Nichtwähleranteil bei. Das einzige, was er tut, ist nicht wählen. Die politischen Auswirkungen, “Was wäre wenn ganz viele nicht wählen würden…” sind nur theoretisch interessant, man kann sie durch Wahlenthaltung genau so wenig herbeiführen, wie man durch die Stimmabgabe für eine Partei herbeiführen kann, dass diese Partei die Regierung stellt. Lediglich die Auswirkungen, die das Nichtwählen auf die eigene innere Gefühls- und Gedankenwelt hat, sind real. Alles andere ist magisches, rituelles Denken.

Aber immerhin sind diese allgemeinen “Was wäre wenn ganz viele nicht wählen würden…”-Überlegungen dahingehend interessant, dass diejenigen, die das Wählen propagieren auch mit solchen Überlegungen kommen, und behaupten, nichts wäre anders, die etablierten Parteien könnten ja auch bei einer Wahlbeteiligung von 5% regieren und es wäre ihnen daher vollkommen egal. Schon alleine das Werbetrommelfeuer sollte jedoch ausreichen, um zu erkennen, dass es ihnen keineswegs egal wäre, und darüberhinaus wäre eine solche Wahlbeteiligung natürlich ein Skandal erster Güte, der das Ansehen der parlamentarischen Parteiendemokratie in Grund und Boden schädigen würde. Wer könnte dieses System noch in der arabischen Welt, die angeblich danach dürstet, verbreiten wollen, wenn es ganz offensichtlich hierzulande kein Mensch haben will?

Außerdem halte ich es für sehr zweifelhaft, dass bei einer Wahlbeteiligung von 10% die gleichen Mehrheiten entstehen würden, die bei einer hohen Wahlbeteiligung entstehen. Die Wahrscheinlichkeit für “böse Überraschungen” würde drastisch steigen, weil – wie oben erwähnt – diese 10 Prozent aus fanatischen Parteianhängern bestehen würden, von denen die großen langweiligen Volksparteien sehr wenige haben, während die kleinen exzentrischen Parteien fast ausschließlich solche Anhänger haben.

Ich stehe der Demokratie ganz allgemein sehr skeptisch gegenüber, denke aber, dass man, wenn man sie denn schon lieber als eine Monarchie mit starkem Einfluss von Referenden haben möchte, das Nichtwählen mindestens akzeptabel machen und sogar propagieren sollte:

“Sind Sie wirklich sicher, dass Sie genug wissen, um sinnvoll zu wählen?
Es ist keine Schande, sich nicht mit Politik zu befassen.
Aber es ist eine Schande, es nicht zu tun und trotzdem zu wählen.”

Oder man sollte es wirklich kostenpflichtig machen. Man könnte sogar im Wahllokal kleine attraktive Stände mit Geschenken aufbauen, und es den Wählern freistellen, ob sie wirklich wählen, oder darauf verzichten und stattdessen doch lieber eines der Geschenke mitnehmen wollen. Die Geschenke könnte man aus der Wahlgebühr der letzten Wahlen bezahlen. So könnte man auch noch in letzter Minute ein paar Desinteressierte davon abhalten, gedankenlos das “kleinere Übel” zu wählen und stattdessen lieber mit einem hübschen Plüschtier für den Nachwuchs nach Hause zu gehen.

Zugegeben, das Letzte war überspitzt und nicht ganz ernst gemeint. Aber ich habe ohnehin Ikonenschändung an der Demokratiereligion betrieben, und genau das war auch meine Absicht. Genauso machen es Juden mit dem Christentum und Islamkritiker mit dem Islam. Und genauso mache ich es eben jetzt mit ihrer verlogenen Demokratiereligion, die sie wie Sauerbier anpreisen, weil es die perfekte Fassade für eine hinterhältige und verheimlichte Tyrannei ist, und notralls sogar herbeibomben. Kein Monarch und kein Diktator könnte sich das erlauben, was sich usnere demokratische Politiker erlauben. Und sie können das nur deswegen, weil das Volk schuldbewusst denkt: “Eigentlich sind wir ja selber dran schuld, wir haben die ja gewählt.” Gegen eine Fremdbeherrschung regt sich Hass und Widerstand. Etwas, das man  irrtümlicherweise als selbstverschuldet wahrnimmt, führt zu Resignation und letztendlichDepression, Selbsthass oder Hass auf die Mitbürger und Lethargie.

Ich halte es einfach für inkonsequent, über das “System” zu schimpfen, es aber doch mit dem pseudoreligiösen und für den Inhalt der Politik vollkommen bedeutungslosen Ritual, das für sein Überleben notwendig ist, zu stützen. Dafür einzutreten, dass Nichtwählen eine gute Sache ist, IST Ikonenschändung am System, d.h. offen zu sagen:

“Ich wähle nicht und das ist gut so! Steckt euch euer blödes wertloses Wahlrecht dahin, wo die Sonne nicht scheint und wohin ihr euch mein tatsächlich wertvolles Recht auf freie Meinungsäußerung und meine tatsächlich wertvolle Vertragsfreiheit  schon längst gesteckt habt!”

ist der größte Schaden, dem man ihm zufügen kann. (Tatsächlich könnte man sogar heimlich die NPD wählen, obwohl man offen sagt, dass man nicht wählt. Das wäre nur unehrlich – und deswegen mache ich das nicht –  aber andere Auswirkungen als Nichtwählen hätte es nicht.)

Dass Nichtwählen salonfähig wird, ist das, wovor die Tyrannen, die sich hinter der Demokratie verstecken, die größte Angst haben. Das wäre so als ob massenhaft Moslems sagen würden: “Also wir beten diesen Allah ab jetzt nicht mehr an, der macht sowieso nie das, worum wir beten, und darüberhinaus  glauben wir so langsam auch, dass es den gar nicht gibt!”.  Das totalitäre System Islam lebt davon, dass Moslems das nicht tun. Das totalitäre System, in dem wir uns befinden, lebt davon, dass die Leute wählen gehen und damit ihren Glauben daran offen bekunden.

Ein Nichtwähleranteil von 70 bis 80 Prozent hätte darüber hinaus genau den gleichen Effekt wie das erstarkende politische Interesse im breiten Volk, das viele Dissidenten sich so sehnlichst von ihren “faulen, dekadenten” Landsleuten wünschen, die im allgemeinen weder faul noch dekadent sind, sondern einfach kein Interesse an Politik haben, was m.E. nichts Verwerfliches ist: Politik liegt einfach nicht jedem, und dass muss sie auch nicht.  Denn wenn nur die Interessierten wählen, kommt prozentual das gleiche raus, wie wenn alle interessiert sind. Und dieser hohe Nichtwählerprozentsatz wäre im Gegensatz zu allgemeiner Politisierung auch leicht erreichbar, wenn er nur von den Medien propagiert würde. Man kann Leute nicht dazu zwingen, sich für etwas zu interessieren. Man kann sie nur dazu zwingen, so zu tun, als ob sie sich für etwas interessieren. Und diese Mehrheit, die sich verpflichtet fühlt, so zu tun, als interessiere sie sich für Politik, indem sie wählen geht, ist genau die Mehrheit, die immer “Volksparteien” wählen wird, und die wahrhaft Interessierten immer mit ihrer Masse “erschlagen” und zu einer Randgruppe machen wird.

Es ist aber durchaus erfreulich, zu beobachten, dass Ikonenschändung an der Demokratie mehr und mehr um sich greift. Wenn es auch noch fast von niemandem mit offenem Bekenntnis zum Nichtwählen gemacht wird – was ich für die stärkste Methode halten – so wird es doch mit Ikonenschändung an Wahlplakaten gemacht. Wobei das Runterreißen die langweilige und grobe Variante ist,  viel schöner sind natürlich kreative Ikonenschändungen wie die hier und hier aufgeführten Kunstwerke.

4 Gedanken zu „BTW 2013

  1. Norman

    Ich finde, der Einfluss des Nicht-Wählens wird maßlos übertrieben. Wenn die Wahl einer rechten Partei keinen Einfluss hätte, brauchte man sie nicht mit Verfassungsschützern zu durchsetzen, und es würden nicht sämtliche Systemdiener gegen die NPD arbeiten, von den Kirchen über die Justiz, den Massenmedien, Gewerkschaften bis zur Antifa.
    Wenn niemand zur Wahl ginge, was niemals passieren wird, würde die Regierung trotzdem nicht zurücktreten, und wenn sie es doch täte, würden die Miri-Clans regieren (was sie in einigen Stadtteilen ja bereits tun).
    Tatsache ist, dass 5 % NPD-Wähler das System mehr stören als 50 % Nichtwähler. Und
    wenn man durch Nicht-Wählen das System stürzen könnte gäbe es eine Wahlpflicht wie in Belgien.
    ―――――――
    Es geht mir nur wenig um den Einfluss, den der Wähler auf die Wahl hat, sondern um den, den die Wahl auf den Wähler hat.

    Der Blog ist auch nicht als Massenmedium gedacht, sondern um andere Blogern zu unterstützen. Einfuss auf das Wahlergebnis annähernd 0.0000%. As der Schwerter liegt in einem ähnlichen Prozentbereich.

    Gibt es aus deren Sicht einen Grund warum Systemdiener keine rechten Parteien durchsetzen und verteufeln sollten? (reinigungskraft)

  2. Norman

    Und in 20 Jahren ist alles zu spät und die restlichen Deutschen werden fragen: Wie war das nur möglich, wir haben doch dauernd anonym im Internet gewarnt und geschimpft und sind aus Protest nicht zur Wahl gegangen? Sondern sind stattdessen spazieren gegangen.
    Man kann 365 Tage im Jahr spazieren gehen, und am Wahltag kann man Wahl und Spaziergang sogar kombinieren.
    Ich bin auch der Meinung: Selber schuld. Den Menschen in Deutschland ist nicht mehr zu helfen.

  3. Norman

    „As der Schwerter“ hat mich wegen meiner beiden Kommentare zu „Der Doppelmord von Knoxville“ gesperrt. Ich finde es traurig, dass jemand, der eigentlich dieselben Ziele hat, aber in einigen Details andere Ansichten vertritt, scheinbar als Feind betrachtet wird.
    ―――――――
    Nicht jeder der gesperrt wird, wird als Feind angesehen. Einen so aktiven Blog wie AdS mit so wenig Leuten in seiner Freizeit zu führen, ist eine Menge Arbeit. Sperren spart Zeit. (reinigungskraft)

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