moral 2

Im letzten Artikel habe ich beschrieben, dass es fünf moralische Achsen gibt. Grob charakterisiert: Gerechtigkeit/Unrecht, Fürsorge/Rücksichtslosigkeit, Treue/Verrat, Autorität/Respektlosigkeit, Reinheit/Ekel. Ich bin darauf eingegangen, dass im Westen offiziell nur die ersten beiden Kategorien, Gerechtigkeit und Fürsorge, offen gesellschaftlich anerkannt werden und moralisches Empfinden, das aus den anderen hervor geht, uminterpretiert oder unterdrückt werden muss, bevor es akzeptiert wird. Den Sinn von Moral habe ich in der Koordinierung einiger bestimmter Handlungsweisen in der Gruppe ausgemacht und habe versucht zu beschreiben wie motivierend es ist „das Richtige“ tun zu müssen (auch bezüglich der spirituellen/Reinheits- Kategorie). Daraus habe ich abgeleitet, dass ein natürlicher Zugang zu einem vollen moralischen Kompass wichtig für uns ist, dem intellektuelle Bewegungen wie der Libertarismus entgegen stehen. Dieser Artikel wird im Gegensatz zum letzten sehr spekulativ und auch unausgereift. Weiter geht’s:


Wirklich fatal wäre eine pervertierte Moral, die explizit gegen ihre Träger gericht ist. In dem letzten Artikel ging es um ein tiefes menschliches Empfinden von gut und böse. Auf dieser Ebenen lässt sich noch Degeneriertheit diskutieren. Wenn man aber darüber entscheiden will, ob eine Moral pervertiert ist, braucht man externe Kriterien. Sozusagen einen objektiven moralischen Wert, ein Ziel auf das hingearbeitet wird, an das das Moralempfinden so angepasst sein sollte, dass dieses Ziel bestmöglich erreicht wird. Toll!

So etwas ist nicht bekannt. Wir, bei Genozid ist bunt, sind der Auffassung, dass die biologische Erhaltung unseres Volks dieses Ziel sein sollte. Aus zwei Gründen:

Erstens entfernen Völker, die dieses Ziel nicht einmal kurzfristig erreichen, sich und ihr Moralempfinden selbstständig aus der Geschichte.

Zweitens existeren wir. Was wiederum bedeutet, dass unsere Vorfahren diesem Ziel nicht entgegengestanden haben und wenn wir dies nun tun würden, wir uns auch noch das Recht rausnehmen würden, gegen den Willen unserer Vorfahren zu handeln. Das gäbe dann ein weiteres Problem, weil wir nicht wüssten woher wir dieses Recht nehmen sollten. Selbst wenn Mama, Papa, und deren Mamas und Papas uns dieses Recht geben wollten, hätten die vor dem selben Problem gestanden.

Das bedeutet wiederum, wer den biologischen Erhalt unseres Volks nicht als wichtigstes Ziel wahrnimmt, kann sich den Rest des Artikels sparen. Ich gehe davon aus, dass wer weiter liest mit dem Ziel einverstanden ist.


Also eine Moral ist pervertiert, wenn sie dem Erhalt unseres Volkes entgegensteht. So eine Moral wünschen uns natürlich unsere Feinde an den Hals. Klingt folgendes realistisch?

  • Gerechtigkeit fordert, die gesamte dritte Welt auf deinen Lebensstandard zu bringen.
  • Fürsorge fordert, der gesamten dritten Welt zu helfen.
  • Verrat ist geil: von „Deutschland wird endlich bunt“ bis „vernichte die fiesen Deutschen“ – Bomber Harris Superstar!
  • Die Autorität der Nichtdeutschen setzt dich auf einen Sklavenstatus – wehre dich nicht, wenn der Südländer etwas von dir verlangt und kritisiere keinen Juden.
  • Du bist unrein wegen der Holocaust-Erbsünde.

Dagegen sähe der Libertarismus aus wie die Erlösung. Aber, wenn die letzten drei Werte bewusst als vollkommen eigenständige Werte-Achsen angesehen werden würden, wären sie mMn nicht möglich. Der Verrat am eigenen Volk auf keinen Fall. Der Sklavenstatus und die ewige Unreinheit eventuell. Doch da stellt sich einer Gemeinschaft die Frage: Wenn ich mich rein fühlen will, aber per Definition niemals sein darf, wäre dann nicht eine andere Wertedefinition bezüglich der Reinheit sinnvoller? Dasselbe bezüglich des Sklavenstatus‘.

Viel mehr noch als bei den Menschen, die „auf die Idee gekommen sind“ (d.h. zum ursprünglichen Konzept zurückgefunden haben) Gerechtigkeit und Fürsorgepflicht auf die eigene Gruppe einzuschränken und danach erst mit anderen Maßstäben auf die nächste Verallgemeinerung dieser: die Familie, Großfamilie, Nachbarschaft, Dorfgemeinschaft, Kreis, Land, Volk, verwandte Völker, schon weniger verwandte Völker, die Menschheit. In den anderen Kategorien wäre es noch wesentlich naheliegender umzudenken, wenn denn wenigstens erstmal in ihnen gedacht werden würde.

Ich will nicht ewig unrein sein und bin rein geworden.

Ich will nicht ewig Sklave sein und füge mich zumindest geistig nicht mehr in diese Rolle.

Ich will nicht mein Volk verraten, sondern es erlösen helfen von all dem Bösen.

Amen!


ps:
Komisch, dass sich die Counter Jihadisten über Sex mit Toten aufregen!?! Da leidet doch keiner drunter und Unrecht wird auch niemanden getan… (Und falls jemand wiedersprechen will: Nein, es ist einfach eklig, weil es für uns eklig ist! Kein anderer Grund!) Ob die sich bewusst sind, dass sie Reinheitsgebote haben, die zu Kommentaren wie „Wir krank ist diese Religion, die so etwas toleriert?“ und „Der Islam ist nicht nur eine kranke Ideologie, er fördert auch schlimmste menschliche Perversionen.“ führen? Der „#16 Demokrat 02.09.10 (27. Apr 2012 20:37)“ trifft es aber auf den Punkt, denn er schreibt „Einfach eklig…“. Bei dem Nickname glaube eher an Zufall. Aber der WSD hat, wie häufig, verstanden: „Nur der Teufel kann so was religiös begründen! Na ja, die Grünen evtl. auch humanistisch…“. Er landet direkt im richtigen Bereich („Spiritualität“) und zeigt mit dem Finger noch treffsicher auf die degenerierte Moral der Humanisten. Die Geschichte selbst war übrigens angeblich falsch. Soll aber nicht weiter stören, denn es geht mir hier in dem Beispiel um die Counter-Jihadis.

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